Ein Deutscher verbraucht durchschnittlich 126 Liter Wasser pro Tag. Schon kleine Veränderungen im Alltagsverhalten können dabei helfen, den Verbrauch auf bis zu 80 Liter zu senken. Das hilft CO2-Emmissionen zu reduzieren, denn ein Kubikmeter Leitungswasser fordert einen Energieeinsatz von 0,8 Kilowattstunden Strom. Außerdem lässt sich für den Verbraucher bares Geld sparen. Wenn Sie folgende Tipps beherzigen, können auch Sie ganz einfach Ihren Wasserverbrauch senken.
Nutzen Sie die Dusche, anstatt zu baden. Der Unterschied im Wasserverbrauch ist gewaltig: Ein Vollbad verbraucht im Schnitt drei- bis viermal mehr Wasser als eine Dusche.
Spül- und Waschmaschinen sollten eine möglichst gute Energieeffizienzklasse haben. Eine Neuanschaffung kann sich lohnen. Entscheidend für die Effizienz in der täglichen Nutzung ist die Beladung. Nur voll beladen laufen die Maschinen effizient.
Auch bei den Armaturen lassen sich Veränderungen vornehmen, die den Warmwasserverbrauch senken. So ist ein Einhebelmischer an Waschbecken und Dusche vorzugswürdig, will man Wasser einsparen. Eine Stopp-Taste am Toilettenspülkasten sollte selbstverständlich sein.
Optimal für Spülmaschine und Toilette ist ein Anschluss ans Regenwasser. Das Einsparpotenzial ist immens. Ein weiterer Vorteil für Maschinen: Es ist weniger hart als Leitungswasser – die Verkalkungsgefahr ist damit geringer und es muss weniger Waschmittel genutzt werden.
Wenn Sie schließlich noch darauf achten, niemals unnötig Wasser laufen zu lassen, ob beim Zähneputzen oder Händewaschen, ist eine Einsparung sicher. Zudem schützen Sie die Umwelt und zeigen Respekt vor dem wichtigsten Gut der Erde: Trinkwasser.
Foto: © WONG SZE FEI – Fotolia.com


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